Ökologie: Wertschätzung der Umwelt
Industrialisierung, die wachsende Mobilität und die Ausbeutung der Umwelt hinterlassen ihre Spuren. Erderwärmung, Umweltkatastrophen, Überbevölkerung, Bewältigung von Seuchen und Knappheitserfahrungen werden die Zukunft unserer Kinder prägen. Wir sind verpflichtet uns diesen Fehlentwicklungen zu stellen und den Kindern die Notwendigkeit zu zeigen unsere Erde als unseren Lebensraum zu achten und die drängenden Probleme der Zukunft im Auge zu behalten. Durch die Zusammenarbeit mit Umweltorganisationen werden wir die Schulen unterstützen Umweltprojekte in die Schulen zu integrieren.
Frieden und Engagement machen Spaß
Durch die Vielzahl der Themen, die sich im ganz normalen Unterricht integrieren lassen, kann Schule wieder zum Erlebnis werden und Spaß machen. Die Schüler erfahren, dass die Lerninhalte nicht nur theoretische Vorstellungen der Schule und des Lehrplans sind, die man lernen muss, sie erkennen viel mehr, dass das Gelernte mit ihnen ganz persönlich etwas zu tun hat. Die Schüler erleben durch Projektarbeit mehr sinnliche Erfahrung, Bewegung, Spiel und Gemeinschaftsgefühl. Wenn Schule Freude macht und sich die Schüler mit den Lerninhalten identifizieren können wird Gewalt und Sucht immer weniger als Kompensation von Frust nötig sein. Und auch Lehrer fühlen sich in einer Schule wohler, in der die Kinder mit Freude lernen.
Umgang mit Sterben-Trauer-Tod
In Bayern sterben ca.700 Kinder pro Jahr, dementsprechend höher sind die Krankheitsfälle unter Kindern. Viele Kinder leiden durch eigene Erkrankungen, Erkrankung ihrer Geschwister oder Eltern oder die Pflege von Großeltern. Es gibt zahlreiche Kinder, die während der Schulzeit ein Geschwisterkind einen Elternteil verlieren oder eine Scheidung erleben und dadurch von Trauer und Tod betroffen sind. Diese Kinder erleben bereits im Kindesalter Krisen und Traumatisierungen. Durch diese Ereignisse sind die Kinder oft nicht in der Lage sich auf den Unterricht zu konzentrieren und werden weder von den Lehrern noch den Mitschülern verstanden. Wir wollen den Schulen bei dieser schweren Thematik Fachstellen vermitteln, die bei der Erarbeitung von Unterrichtmaterial unterstützen mitwirken können und aus ihren Erfahrungsbereichen erzählen.
Familie und Gruppen
Jedem Kind wird in der Familie oder Gruppe ein Platz vorbestimmt, zugewiesen und antizipiert.
- Vorbestimmter Platz (Familiensituation, Geschwisterfolge, Sohn, Tochter, Kind aus armen Verhältnissen, Gewaltfamilie)
- Zugewiesener Platz (Lieblingskind, Stammhalter, Prinzessin, Rebell, Verlierer, ungeliebtes Kind usw.)
- antizipiert (mein Kind wird ein toller Anwalt, Maler usw.)
Und jedes Kind hat seine eigenen Fähigkeiten, Potentiale und Wünsche welchen Platz es in der Familie oder in einer Gruppe einnehmen möchte. Für Kinder ist es wichtig, dass es einen Raum gibt über Gruppen und Rollen, Über-und Unterordnung, Integration und Ausgrenzung und den eigenen Platz in der Gruppe zu sprechen. Diese Themen beeinflussen die spätere Position in der Gesellschaft und die Berufswahl. Die Klassengemeinschaft ist eine Gruppe und soll Gruppenerlebnisse, Gruppenthemen und Gruppenkonflikte in Gesprächen und Spielen erproben, reflektieren und diskutieren. Wir unterstützen die Schulen durch Vermittlung von professionellen Anbietern in diesem Gebiet.
Soziales Engagement
Unsere Gesellschaft differenziert sich immer mehr in sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Die verschiedenen Bevölkerungsschichten sind diversen Belastungen ausgesetzt: Armuts- bzw. Wohlstandskrankheiten, Stress, Gebrauch von Suchtmittel und wachsende Intoleranz. Soziales Engagement schafft einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Schüler lernen sich in sozialen Projekten umeinander zu kümmern. Kinder lernen unterstützende Netzwerke zu bilden, den Umgang mit Ressourcen und wie wichtig es ist zu teilen. Wir wollen die Schulen entlasten, durch Umsetzung von Sozialprojekten und Aufbau von Partnerschulen.

